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Forscher entdecken, wie hoher Blutzucker Krebszellen hilft, sich vor dem Immunsystem zu verstecken

Eine neue Studie zeigt, dass Krebszellen einen dicken Zuckerschild um sich herum aufbauen, um dem Immunangriff zu entgehen - und dass hoher Blutzucker diesen Schild noch stärker macht.

KI-synthetisiert aus den unten genannten Quellen.

Wissenschaftler haben einen Mechanismus identifiziert, der erklären könnte, wie manche Tumore dem Immunsystem entgehen: eine dicke, zuckerreiche Beschichtung, die Krebszellen um sich herum aufbauen und die bei hohen Blutzuckerwerten noch wirksamer wird.

Diese Beschichtung, Glykokalyx genannt, ist eine dichte äußere Schicht aus zuckerabgeleiteten Molekülen, die natürlicherweise die meisten Zellen des Körpers umgibt. Forscher des Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute fanden gemeinsam mit Kollaborateuren aus ganz Nordamerika heraus, dass Krebszellen diese Schicht als Tarnung nutzen können - indem sie sie so weit verdicken, dass T-Zellen, Antikörper und andere Immunabwehrmechanismen physisch daran gehindert werden, Rezeptoren auf der Tumoroberfläche zu erreichen.

Die am 7. August in Science Advances veröffentlichte Studie ergab, dass hoher Blutzucker diesen Schild unter Bedingungen verstärkt, die die Umgebung im Inneren eines Tumors nachahmen. Ein Protein namens HSF1 scheint bei diesem Verdickungsprozess eine zentrale Rolle zu spielen, indem es auf das umliegende Tumormikromilieu reagiert - die Mischung aus Immunzellen, Bindegewebe, Blutgefäßen und anderen Molekülen um einen Tumor herum - und so die Tarnung der Krebszelle verstärkt.

Der Befund liefert eine biologische Erklärung für etwas, das Onkologen seit Jahren vermuten: dass schlecht kontrollierter Blutzucker tendenziell mit schlechteren Krebsergebnissen korreliert. Wenn erhöhte Glukosewerte Tumoren direkt dabei helfen, sich vor dem Immunsystem zu verstecken, wäre das ein konkreterer Mechanismus als die allgemeinen Stoffwechselerklärungen, die die Diskussion bisher dominiert haben.

Es gibt auch einen möglichen therapeutischen Ansatz. In Laborexperimenten verhinderte die Hemmung von HSF1 die Verdickung des Zuckerschilds, wodurch die Tarnung des Tumors effektiv entfernt wurde und Immunzellen ihn erkennen und angreifen konnten. Das eröffnet die Möglichkeit für Medikamente, die gezielt auf HSF1 abzielen - was bestehende Immuntherapien potenziell wirksamer machen könnte, indem Tumore von vornherein leichter aufzuspüren sind, statt die Angriffskraft des Immunsystems direkt steigern zu müssen.

Key facts

  • Cancer cells build a sugar-rich coating called the glycocalyx to evade immune detection
  • High blood sugar strengthens this protective shield
  • The protein HSF1 plays a key role in thickening the shield
  • Published August 7 in Science Advances by Sanford Burnham Prebys researchers

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