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Argentinien ordnet Rückgabe eines von Nazis geraubten Gemäldes an, das in einer Immobilienanzeige gefunden wurde

Ein Gericht in Buenos Aires genehmigte die Rückgabe von „Bildnis einer Dame“, einem im 18. Jahrhundert entstandenen, von den Nazis geraubten Gemälde, an die Erbin des ursprünglichen jüdischen Besitzers, nachdem es im Haus der Tochter eines geflüchteten NS-Funktionärs entdeckt worden war.

KI-synthetisiert aus den unten genannten Quellen.

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Ein argentinisches Gericht hat die Rückgabe eines von den Nazis gestohlenen Gemäldes aus dem 18. Jahrhundert an die Erbin des ursprünglichen Besitzers genehmigt und damit eine Untersuchung beendet, die begann, als das Kunstwerk in einer Immobilienanzeige auftauchte. „Bildnis einer Dame“ des italienischen Barockmalers Giuseppe Ghislandi galt seit acht Jahrzehnten als verschollen, nachdem es nach dem NS-Überfall auf die Niederlande 1940 aus der Sammlung des jüdischen Kunsthändlers Jacques Goudstikker geraubt worden war.

Ermittler verfolgten die Spur des Gemäldes bis zum Haus der Tochter eines hochrangigen NS-Offiziers, der nach dem Zweiten Weltkrieg nach Argentinien geflohen war, nachdem es im Hintergrund eines Fotos einer Immobilienanzeige zu sehen war. Gemäß der vom Gericht in Buenos Aires genehmigten Einigung verzichteten die Frau und ihr Ehemann auf alle Ansprüche auf das Gemälde und erklärten sich bereit, umgerechnet rund 4,8 Millionen Pesos (etwa 3.200 Dollar) an örtliche Krankenhäuser zu spenden, anstatt vor Gericht zu erscheinen. Das Gemälde geht an Marei von Saher, Goudstikkers Schwiegertochter und alleinige Erbin, die es mindestens ein Jahr lang in Buenos Aires ausstellen will, um die Geschichte ihres Schwiegervaters zu erzählen.

Key facts

  • Portrait of a Lady by Giuseppe Ghislandi was looted from Jewish art dealer Jacques Goudstikker's collection in 1940
  • The painting was discovered after appearing in a real estate listing photo in the home of a fugitive Nazi official's daughter
  • The daughter and her husband gave up all claims and agreed to donate about $3,200 to local hospitals rather than face trial
  • The painting will go to Marei von Saher, Goudstikker's sole heir, who plans to exhibit it in Buenos Aires for at least a year

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