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Sieben neue Diamantfrosch-Arten nach 12-jähriger Untersuchung auf Madagaskar identifiziert

Eine 12-jährige taxonomische Studie, die Museums-DNA mit neuer Feldforschung kombiniert, hat sieben zuvor nicht anerkannte Arten von Madagaskars Diamantfröschen identifiziert und die bekannte Gesamtzahl in der Gattung Rhombophryne auf 27 erhöht.

KI-synthetisiert aus den unten genannten Quellen.

Madagascar

Forscher haben sieben neue Diamantfrosch-Arten aus Madagaskar formell beschrieben und damit ein taxonomisches Rätsel gelöst, das mehr als ein Jahrzehnt bestand. Die am 3. August in der Open-Access-Zeitschrift Vertebrate Zoology veröffentlichten Ergebnisse erhöhen die Gesamtzahl der anerkannten Arten in der Gattung Rhombophryne auf 27.

Das Projekt stützte sich auf eine Technik, die Forscher 'Museomics' nennen: die Extraktion und Sequenzierung von DNA aus jahrhundertealten, in naturhistorischen Museen aufbewahrten Exemplaren und deren Vergleich mit genetischem Material, das von Fröschen im Feld gesammelt wurde. Kombiniert mit einer genauen Untersuchung der Körperform und Aufnahmen der charakteristischen Rufe jeder Art ermöglichte dieser Ansatz es Wissenschaftlern endlich, alte Artnamen den richtigen genetischen Abstammungslinien zuzuordnen – eine Diskrepanz, die die Klassifizierung jahrelang verwirrt hatte.

Das Forschungsteam stieß erstmals vor mehr als 12 Jahren auf Frösche, die keiner bekannten Beschreibung entsprachen, verfügte aber nicht über die Mittel, ihre Identität zu klären, bis die DNA-Sequenzierung historischer Exemplare zuverlässiger wurde. Madagaskar gilt bereits als einer der artenreichsten und am stärksten bedrohten Lebensräume der Welt, und die Entdeckung unterstreicht, wie viel von seiner Amphibienvielfalt wahrscheinlich noch nicht dokumentiert ist – Informationen, die laut Naturschützern unerlässlich sind, um den Schutz von Lebensräumen angesichts der fortschreitenden Entwaldung auf der Insel zu priorisieren.

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