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Gehirnimplantat stellt Lesesehvermögen bei Patienten mit fortgeschrittener Makuladegeneration wieder her

Die Gehirn-Computer-Schnittstelle PRIMA von Science Corp., die jetzt in ganz Europa kommerziell erhältlich ist, ermöglichte es 84 % der Patienten in einer veröffentlichten klinischen Studie, nach dem Verlust des zentralen Sehvermögens durch geografische Atrophie wieder lesen zu können.

KI-synthetisiert aus den unten genannten Quellen.

Science Corp. hat seine Gehirn-Computer-Schnittstelle PRIMA in 30 europäischen Ländern kommerziell eingeführt und bietet damit die erste zugelassene Behandlung, die das funktionale zentrale Sehvermögen bei Patienten mit geografischer Atrophie wiederherstellen kann - einer fortgeschrittenen und bislang unbehandelbaren Form der altersbedingten Makuladegeneration.

In einer klinischen Studie mit 38 Patienten an 17 Standorten, veröffentlicht im New England Journal of Medicine, gewannen die Patienten im Durchschnitt 25,5 Buchstaben an Sehschärfe auf einer Standard-Sehtafel, und 84 % konnten wieder Buchstaben, Zahlen und Wörter lesen. Das winzige Implantat wird unter der Netzhaut platziert und mit einer Brille kombiniert, die nahinfrarotes Licht darauf projiziert; der Chip wandelt dieses Licht in elektrische Signale um, die die verbliebenen Zellen des Auges stimulieren und die geschädigten Fotorezeptoren umgehen, die den Sehverlust verursacht haben.

PRIMA ist die erste Gehirn-Computer-Schnittstelle, die in Europa eine CE-Kennzeichnung zur Wiederherstellung des Sehvermögens erhalten hat, und hat von der US-amerikanischen FDA bereits die Einstufungen als Breakthrough Device und Humanitarian Use Device erhalten; das Unternehmen arbeitet nun an der Zulassung in den USA. Geografische Atrophie ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung bei älteren Menschen, und bislang gab es keine Möglichkeit, bereits verlorenes Sehvermögen wiederherzustellen.

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